Chronik

Die Bärentatze im Bruhin-Wappen. In früher Zeit kam eines Tages ein Fremdling aus dem Süden in die Gegend der heutigen March. Arbeiten konnte er für zwei, dazu war er still und tat seine Pflicht auf das Beste. Bald erwarb er sich darum die Zuneigung der ansässigen ersten Bauern, die kurz vorher mit der Rodung des Waldes begonnen hatten. Man war dabei den Tücken der Naturgewalten ausgeliefert. Kaum hatte man ein Stück Wald gerodet, deckte die Aa alles mit Geröll zu. Alle Arbeit schien umsonst.

In den nahen Wäldern hausten Bären, die ab und zu in die Nähe der Siedlungen kamen. Eines Tages wurde der Fremdling im Wald von einem Bären überrascht. Gewandt kletterte er auf einen nahen Baum, aber noch geschmeidiger folgte ihm das Tier, das versuchte, ihn mit seinen schweren Pranken herunterzureissen. Der Fremde wehrte sich aber mit kräftigen Fusstritten, dass der Bär bald vom Opfer abliess, hinunterkletterte und davontrottete.
In der Gegend wurde vom tapferen und starken Fremden aus dem Süden und seinem Kampf mit dem Bären erzählt. Es hiess, den könne man zu etwas «bruuche». Die Nachkommen dieses Unerschrockenen nennen sich heute noch «Bruhin». Mit Stolz tragen sie im Gedenken an die tapfere Tat ihres Stammvaters die Bärentatze in ihrem Wappen.

 

 

 

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